Die fruheste Anwendung des Bitumens in der ßau- konnte er aber nicht haben, weil die Forschungen, die teclinik geht bis auf das vierte Jahrtausend v. Chr. uns diese Kenntnis vermitteln, einer viel späteren Zeit zuriick. Sie ist wiederholt zuletzt von Forbes (I), einge- angehören. Das Bitumen ‘der Babylonier war auch ein hend beschrieben worden. Zu jener Zeit war das Bitumen ganz anderer Rohstoff als der A, sphalt, den Eirinis zu eiii ih den weiten Gebieten zwischen Nil und lndus in verarbeit.en hatte. Es war ein von Mineralstoffen fast der Bautechnik allgemein angewendeter Werkstoff. Es freies, leicht schmelzentles Biturnfen, aus dem durch wurde im Gemisch mit FullstofÍ und Pilanzenfasern als Zusatz von erdigen und sandigen Stoffen und von Pïlan-Mortel zum Vermauern von gehraniiten Ziegeln, als zenfasern ein hilörtel oder eine Art Mastix mit verhält-Estrich, aber auch als Schutzschicht gegen Witte- nismässig hohem Bitumengehalt hergestellt wurde. Zur rungseinilusse und als wcasserundurclilässige Schicht Anwendung eines hohen Bitumengehalts waren die zum Abhalten von Erdleuchtigkeit und Druckwasser’ Babylonier gezwungen, weil zu jener Zeit für den verarbeitet. Schmelz- und M, ischvongang noch keine eisernen Kessel M it dem Untergang der Kulturvölker dieses Gebiets zur Verfügung standen, sondern nur irdene Schalen, ist auch die Anwendung des Bitumens in der Bautechnik die weder die Anwendung höherer Wämegrtade gestatverloren gegangen. Im klassischen Altertum wurde das teten, noch eine grössere Kraftentfaltung .beim Mischen Bitumen nur in der Medizin und der Magie verwendcl, ermöglichten. Um den Ueberschuss an Bitumen auszuund im Mittelalter war es fast ganz vergessen. Erst nach gleichen, war die Zumischung von Pflanzenfasern notder: Entdeckung des Asphaltlagers im Val de Travzrs, wendig. Der so hengestellte Mastix war in der Wärme einem in den Neiichateler-See einmündenden Ta1 iin so fliessend, dass er als Mörtel verarbeitet o'der in die Schweizer Jura, im JahFe 1712 durch den griechischen Mauerfugen gegos.sen werd'en konnte. Zur Hmtellung A rzt Eirinis stand im mittleren Europa ein bituminöses von Fussbodenbelägen wurde er mit Tonkellen aus-Material in solchen Mengen zur Verfugupg, dass sei- gebreitet und festgestampft. ne Anwendung in der Bautechnik möglich war. Eirinis Der Asphiaslt d'es Val de Travers dagegen ist ein erhielt vom König von Prcussen, als dem Schutzherrn bituminöser Kalkstein, der an sich kaum schmelzbar ist. von Neucliatel, eine Konzession for alle AspEialtla- un, d dem man, um ihn schmelzen zu können, Fluxgerstätten, die er im F urstentuni Neuchatel entdecken mittel zusetzen muss. Ueber seine Anwendungsweise würde, und diese Konzession ist der Ursprung der sagt Eirinis (2) selbst folgendes: As phaltindustrie. Die Z

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