SUMMARY:

In March 1981, a Symposium on underground construction methods for nuclear Power plants was held in Hannover. In all, 36 papers were presented on current research activities in the field of underground construction. All Papers were followed by discussion. The advantages of building underground were seen to be, firstly that added protection is afforded to the plant itself, and conversely to the population, by a thick shield of rock, and secondly that the choice of possible sites is considerably broadened. Speakers gave their accounts of the current state-of-the-art in different countries and the feasibility of employing either the cavern or the cut-and- cover method of underground construction. In addition to the increased degree of protection afforded to underground nuclear power stations, certain financial and technical aspects concerning the operation Of the plant would also be advantageous. A review of papers given at the Symposium is presented and particular attention is paid to the geotechnical aspects of construction.

ZUSAMMENFASSUNG:

Im Marz 1981 fand ein Symposium tiber die unterirdische Bauweise von Kernkraftwerken statt, bei welchem in 36 Vortragen ueber die derzeitigen Aktivitaten auf dem Gebiet der unterirdischen Bauweise zusammenfassend berichtet und diskutiert wurde. Hierbei wurden die Beweggruende, d.h. Schutzziele, Schutzwirkung, Erweiterung des Standortangebotes u.a., fuer das untertagige Bauen dargelegt. Im einzelnen wurde ueber den Stand der Technik und die Realisierbarkeit der verschiedenen Bauweisen - Gruben-bauweise, Kavernenbauweise - in verschiedenen Landern informiert. Neben der Erhöhung des Schutzgrades von Kernkraftwerken durch die unterirdische Bauweise wurden auch finanzielle und betriebstechnische Aspekte erörtert. Im folgenden wird ein Resumee unter besonderer Berucksichtigung der geotechnischen Aspekte aus den Symposiumsbeitragen gezogen. RESUME: En Mars 1981 eut lieu un symposium sur la construction souterraine des Centrales nucleaires, au cours duquel 36 exposes sur les activites actuelles dans la domaine de la construction souterraine fournirent un resume et firent l''objet de discussions. Ainsi furent expliques les motifs de la construction souterraine, c''est a dire entre autres les buts de securite, l'' effet de securite, extension des possibilites donnees par la localite. En detail, on fut informe du niveau de la technique et de la possibilite de realisation des differentes facons de construire les mines et les cavernes - dans differents Days. En Dlus du rehaussement du degre de securite des centrales nucleaire par la construction souterraine, il fut discute les aspects financiers et de ceus de marche d''une entreprise. Suit, un resume des rapports du symposium, tenant particulierement compte des aspects qeotechniques des fondations.

EINLEITUNG

Das Symposium "Unterirdische Bauweise von Kernkraftwerken, sicherheitstechnisches Potential und in-genieurmaβige Realisierung" fand yom 16.3.81 20.3.81 in der Bundesanstalt far Geowissenschaften u. Rohstoffe, Hannover, statt. Insgesamt nahmen an der funftagigen Veranstaltung 241 Fachleute, davon 49 Teilnehmer als auslandische Gaste aus den Staaten USA, Italien, Frankreich, Belgien, Schweden, österreich, Schweiz, Japan, Groβbritannien, Canada, Norwegen und Danemark teil.

Das Symposium wurde mit dem Ziel durchgefuehrt, einen internationalen Meinungsaustausch ueber Ergebnisse in- und auslandischer Untersuchungen zur Untertagebauweise herbeizufuhren. Die Vor- und Nachteile der U-Bauweise gegenueber der oberirdischen Bauweise sollten vorgetragen und diskutiert werden, urn die unterirdische Bauweise besser bewerten zu können.

Zu folgenden Themenkreisen wurden Vortrage gehalten:

"Überblick ueber internationale Aktivitaten zur unterirdischen Bauweise von Kernkraftwerken"

"Konzept fur unterirdische Kernkraftwerke"

"Standortspezifische Probleme von unterirdischen Kernkraftwerken"

"Beurteilung des Sicherheitspotentials von unterirdischen Kernkraftwerken"

"Oberirdische alternative Containmentkonzepte"

"Methoden zur Gesamtbewertung der unterirdischen Bauweise und alternativer oberirdischer Containmentkonzepte"

Eine Exkursion mit ca. 50 Teilnehmern nach Hemfurth/Edersee, wo die Kaverne des PSW Waldeck II mit einem Querschnitt von 106 m × 33,5m × 52 m als der gr6Bte ingenieurmaβig erstellte Hohlraum im Fels steht, beendete das Symposium am 20.3.81.

Das folgende Resumee soll im Hinblick auf felsmechanische Probleme vor allem Beitrage zu internationalen Aktivitaten, Konzepte fur unterirdische Kernkraftwerke (UKKW)

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